Fares Rahabi
Kandidatur für den Rat der Landeshauptstadt Hannover
Die Linke, Listenplatz 1, Wahlbereich Nord
(Nordstadt, Hainholz, Vinnhorst, Brink-Hafen, Vahrenheide)
Liebe Mitbürger*innen!
Ich bin
Fares Rahabi,
50 Jahre alt und davon seit über 25 Jahren in der
Partei des Demokratischen Sozialismus, heute Die
Linke, aktiv. Geboren in Bremen und mit einer Jugend, die ich im Vorharz verbrachte, wohne ich inzwischen mehr als die Hälfte meines Lebens in Hannovers Nordstadt und kann nun wohl sagen:
Ich bin (gerne!) Hannoveraner.
Denn Hannover ist eine vielfältige (und häufig unterschätzte) Stadt, in der eine aktive Stadtgesellschaft das Leben mitgestaltet. "Wir sind mehr", denn wir zeigen uns solidarisch mit Mitmenschen jederlei Herkunft, sexueller Identität und Orientierung, Religion und Weltanschauung . Es sei denn, diese ist eine rassistische, nationalistische, faschistische oder ‚religiös‘-extremistische Version davon. Das mögen wir nicht, denn wir wollen eine Stadt, in der alle ohne Angst verschieden sein können.
Denn natürlich ist Hannover kein Paradies: An vielen Stellen ist die Infrastruktur kaputtgespart, zivilgesellschaftlichen Akteuren werden Mittel gekürzt, die Mietsteigerungen liegen, so aktuelle Berichte, doppelt so hoch wie die Inflation. In der Regel können Menschen, selbst wenn es für sie sinnvoll wäre, nicht umziehen, da die Preise bei Neuvermietungen häufig nicht mehr bezahlbar sind.
Und doch werden seitens der aktuellen Ratsmehrheiten weiter eher die Marktmechanismen gefördert, die den Profiteuren gute „Rendite mit der Miete“ sichern, als z.B. häufig gemeinwohlorientiert handelnde Genossenschaften zu unterstützen und die städtische Wohnungs(bau)gesellschaft hanova so auszustatten, dass diese einen wirksamen Gegenpol zu den kommerziellen (Groß-)Anbietern von Wohnraum bilden können. Für die größten von diesen braucht es perspektivisch auch ein Enteignungs- und Vergesellschaftungskonzept – denn Wohnen ist ein Menschenrecht.
Immer mehr Menschen haben gar keine Möglichkeit mehr, ein festes und vor allen Dingen auch dauerhaftes Dach über dem Kopf zu bekommen und leiden unter Wohnungs- oder Obdachlosigkeit. Hannover hat sich das Ziel gesetzt, diese bis 2030, auch durch ‚Housing First‘-Konzepte abzuschaffen (!) – doch bisher scheint dies mehr durch schöne Worte erreicht werden zu sollen, als durch wirkliche (Groß-)Taten. Diese müssen und werden wir einfordern!
Die zukünftige Linksfraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover muss und wird sich selbstverständlich um die ganze Stadt und nicht nur einzelne Stadtteile oder -bezirke kümmern - und dennoch meine ich, dass es hilft, lokale Verankerung in die Ratsarbeit einzubringen. Ich bin seit September 2007 für Die Linke Mitglied im Stadtbezirksrat Hannover-Nord und habe an allen relevanten Stadtbezirks-Kämpfen für eine solidarische Stadt teilgenommen und diese unterstützt.
Ob der Kampf für den Erhalt von Kleingärten in Vinnhorst und anderswo, den Erhalt des (heute: Natur-)Bades in Hainholz (welches immer noch mit Problemen kämpft, die behoben werden müssen), die Kämpfe um bezahlbaren Wohnraum auf dem (ehemaligen) BUMKE-Gelände, für den Erhalt der Stadtteilbibliothek in der Nordstadt und gerade aktuell für ein gemeinwohlorientiertes Wohnquartier auf dem schrittweise frei werdenden Gelände des Nordstadtkrankenhauses (anstelle eines seitens der Region Hannover gewünschten Gentrifizierungsbeschleunigers namens „Techfactory“ für StartUp-Unternehmensgründungen) – stets war und bin ich ein verlässlicher Ansprechpartner für Bürger*innen und werde dies weiter sein.
All diese Themen, wie auch jeder andere Kampf für eine solidarische Stadt, braucht eine starke Linksfraktion im Rat, die mit kämpferischen Bürger*innen vernetzt ist - und mit Ihnen und Euch für berechtigte Anliegen streitet. Denn die Stadt, ihre Angebote und das Leben in ihr müssen stets für Alle zugänglich sein - diese Klassenfrage muss wird die künftige Linksfraktion immer wieder stellen und, wenn Mehrheiten es hergeben, lösen.
Ich bitte Sie und Euch bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 (oder bereits vorher per Briefwahl) um alle Stimmen für Die Linke! Für Fragen und Anliegen Eurer- und Ihrerseits stehe ich per Mail gerne zur Verfügung.
Euer und Ihr
Fares Rahabi
Zeitstrahl
Kommunalwahl 2026
Bis 23. August 2026: Versand der Wahlbenachrichtigungen.
11. September 2026, 13 Uhr:
Regulärer letzter Termin für die Beantragung der Briefwahl.
Infos Briefwahl
13. September 2026: Kommunalwahl in Niedersachsen (Wahllokale geöffnet von 8 bis 18 Uhr).
13. September 2026, 18 Uhr: Spätester Zeitpunkt für den Eingang des Wahlbriefs bei der zuständigen Gemeinde.
27. September 2026: Mögliche Stichwahlen bei Bürgermeister-, Oberbürgermeister-, Landrats- und Regionspräsidentenwahlen.
Informationen zum Zuschnitt aller Wahlbereiche finden Sie hier unter: www.hannover.de
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